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18

Jan

2012

Geld-Tsunami: Flutet die EZB den Markt mit 10 Billionen Euro wegen Griechenland-Pleite?

Wenn das stimmt, was der amerikanische Blog zerohedge von der Credit Suisse erfahren haben will, dürfte eine Pleite Griechenlands nunmehr beschlossene Sache sein. Zerohedge zitiert aus einer Analyse der Großbank, dass die EZB am 29. Februar die unglaubliche Summe von 10 Billionen Euro an Krediten an die Banken vergeben will. Und nein, Billionen ist kein Übersetzungsfehler aus dem Englischen. Es sind wirklich Billionen.

Bereits im Dezember hatte die EZB 500 Milliarden für drei Jahre zu einem Prozent Zinsen an die Banken verliehen. Auch die neue Geldspritze (besser spricht man wohl von Geldtsunami) soll zu diesen Konditionen ausgereicht werden.

Wenn diese Information stimmt, so kann das nichts anderes bedeuten, als dass die Pleite Griechenlands unmittelbar bevor steht und beschlossene Sache scheint. Mit Pleite ist eine harte, ungeregelte Pleite gemeint. Diese wird Schockwellen durch das gesamte Europäische Bankensystem jagen, deren Größe niemand bislang übersehen kann, weil die niemand wirklich mehr weiß, wie die Banken untereinander verflochten sind, wer Schulden bei wem hat – und wer wie viel bei einer Staatspleite Griechenlands verlieren wird.

Der einzige Schutz vor einer Kettenreaktion, die leicht im kompletten Kollaps des Finanzsystems enden kann, ist ein dickes Cashpolster.

Dieses hätten die Banken dann. Erst Mal. Bis in drei Jahren. Denn dann sind die Kredite fällig und müssten an die EZB zurück gezahlt werden. Eigentlich. Aber wer weiss schon, was in drei Jahren ist? Alles, was im Moment geschieht, ist nur noch Sichtfahrt. Keine gute Perspektive. Weder für Griechenland, noch für den Rest Europas.

 

Mehr bei zerohedge.

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Kommentare: 13

  • #1

    sysop (Montag, 23 Januar 2012 15:21)

    lieber ein ende mit schrecken,als ...
    jedes volk sollte seine blutauger selber richten und nach der offenlegung der "liste der schande" sollte das fuer die stolzen und heissbluetigen griechen kein problem mehr darstellen-wenn nicht heute dann "avrio"

  • #2

    sysop (Montag, 23 Januar 2012 15:22)

    meinte blutsauger

  • #3

    sysop (Freitag, 27 Januar 2012 15:19)

    Hallo,lese grad 14.30 heute 27.1.2012,in den deutschen mittelstandsnachrichten-deutsche-mittelstands-nachrichten.de,das mutti beschlossen hat in gr die drachme wieder einzufuehren-TINA-so die bosse im tenor!
    kann diese meldung aber nirgends finden!!
    was ist da los??

  • #4

    MCD (Samstag, 28 Januar 2012 20:58)

    Assurance of Compliance in the 2nd GRC Programme...
    http://www.ft.com/intl/cms/853efee4-4918-11e1-88f0-00144feabdc0.pdf

  • #5

    S.R. (Samstag, 28 Januar 2012 22:28)

    Entweder tritt Griechenland aus dem Euro aus oder Deutschland.
    Zum Teufel mit den Poloitikern die jedem Hilfspaket für Griechenland zugestimmt haben.
    Da tut einem schon der Teufel leid.

  • #6

    etsei kai etsai (Dienstag, 31 Januar 2012 11:09)

    So, der 29. Januar ist vorbei und der Geld-Tsunami ist ausgeblieben. Ich gehe auch weiterhin davon aus, dass die Welt nicht am 21.12.2012 untergeht?
    Liebe Macher des Simablog: ich finde die Arbeit Eures Blogs sehr wichtig, noch wichtiger fände ich die krititische Auseinandersetzung zu die aktuellen Zumutungen Frau Merkels. Die Gerüchte über Geld-Tsunamis (das wäre die erste energische Entscheidung Merkels gewesen ;) können künftig ruhig weiterhin im gelben Forum belassen werden.

  • #7

    Hellas (Dienstag, 31 Januar 2012 11:35)

    @ #6
    Hallo,

    Januar ist ein Fehler. Der EZB-Tender kommt am 29. Februar

    Steht heute auch überall schon in den MSM-Portalen. Beispielsweise hier

    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/euro-krise-mario-draghi-oeffnet-die-geldschleusen/6130980.html

    Gruß

    Hellas

  • #8

    Heini1946 (Donnerstag, 02 Februar 2012 17:33)

    Griechischer Finanzminister: EZB muss an Schuldenschnitt teilnehmen.
    Das einzigste was muss, ist, das Du abnehmen mußt, Du Armleuchter!

  • #9

    Oh Mann (Donnerstag, 02 Februar 2012 23:46)

    Bereits im Dezember hatte die EZB 500 Millionen für drei Jahre zu einem Prozent Zinsen an die Banken verliehen.

    Das waren keine Millionen, sondern Milliarden!!!

    Euro.

    Lern mal die Einheiten, Kollege:

    Millionen - Millions
    Milliarden - Billions
    Billionen - Trillions

  • #10

    WiKa (Freitag, 03 Februar 2012)

    Au weia, wenn das so kommt dann kennt auch die „Guthabenkrise“ kein Halten mehr, es wird Anlagenotstand herrschen, wo sollen die Banken dann das Geld noch anlegen wenn der Markt damit überschwemmt ist. Bürger und Unternehmen bekommen ja schon lange keines mehr … dann müssen die im Rahmen der Privatisierung ganze Staaten aufkaufen … was ein Elend. Hier nähere Auskunft zur Schuldenkrise … da kommt ein anonymer Billionär zu Wort:

    http://qpress.de/2011/12/05/schuldenkrise-eskaliert-jetzt-auch-noch-guthabenkrise/

  • #11

    Livia (Freitag, 03 Februar 2012 09:47)

    Es gab mal viele Bergleute im Ausstand wegen der Ruhrbesetzung. Damit die Leute nicht verhungerten, hat man Geld gedruckt und sie damit bezahlt. Das war 1923; die Folgen sind bekannt!
    Wenn Griechenland pleite geht, muß es raus aus dem Euro und eventuell sogar der EU. Die Banken und Hedge-Fonds müssen auf den Verlusten sitzen bleiben; denn wer zockt muß auch mal verlieren können! Fast jeder Lottospieler tut das, wenn er seine z.B. 20€ pro Woche in die Annahmestelle schafft.
    Und wenn Hedgefondsbetreiber, die ganze Volkswirtschaften ruiniert haben, auf ein Recht auf Rendite klagen, kann man ihnen nur abwechselnd den Vogel und den Stinkefinger zeigen.

  • #12

    otto (Freitag, 03 Februar 2012 09:55)

    Wennn schon mit 10 Billionen geflutet wird, dann sollte Deutschland auch gleich mit austreten.

  • #13

    squarepusher (Freitag, 03 Februar 2012 18:44)

    Ich hatte diese Meldung vor geraumer Zeit auf einer schweizer Webseite gelesen und erst gestutzt, dann ein 2. mal gelesen, aber es war nur eine Art Hypothese, und zwar: will man die EU retten, bräuchten die Banken 10 Billionen. Es war etwas missverständlich bei einem schnellen Lesevorgang. Es war aber eindeutig nicht die Rede davon, dass diese nun auch tatsächlich gedruckt würden. Der Artikel stand im Kontet zu den "geplanten" 5 Billionen, die aus Sicht Einiger in der EU benötigt würden. Zuvor war ja schon die Rede von 2, dann von 3, später von 5 und dann die Vermutung auf der schweizer Webseite, dass man mit 10 Billionen rechnen müsse. Eine rein spekulative Aussage, allerding sehr realistisch, wie ich meine.

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